Wir retten die Bienen.

IMG_8800klein „Keine Bienen mehr,

keine Bestäubung mehr,

keine Pflanzen mehr,

keine Tiere mehr,

keine Menschen mehr.“ (Albert Einstein)

Gestern waren wir beim Lehrbienenstand in Großkarolinenfeld und haben viel Neues erfahren und gelernt.

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Der Imker, Herr Sollinger, hat viele tausend Bienen. Im Sommer sogar 300.000 Tiere, die in seinen fünf Beuten leben. So nennt man die Bienenstöcke.

Ganz allgemein unterscheidet man drei verschiedene Arten von Bienen:

Die Königin:

Sie legt ungefähr 2000 Eier am Tag und wird fünf bis sechs Jahre alt. Damit sie diese enorme Leistung schafft, wird sie mit einem Zaubertrank, dem Gelee Royal gefüttert. Dieses besteht aus Honig, Wasser und Pollen.

Die Arbeiterinnen:

Die Arbeiterin kommt schon fast ausgewachsen zur Welt, sie wächst danach nur noch ein kleines Stück. Sie lebt nur sechs Wochen, weil ihre Arbeit so anstrengend ist. Wenn sie von ihrem Sammelflug zurückkommen, tragen die Arbeiterinnen die Pollen an ihren Hinterbeinen in den sogenannten Höschen. Den Nektar nehmen sie mit dem Rüssel auf.

Eine Biene fliegt immer nur eine Blütensorte an. Wenn eine Blüte schon besucht und der Nektar gesammelt wurde, markiert die Biene diese Blüte, um den anderen zu zeigen, dass dort „leer“ ist. Große Blüten haben ungefähr einen Tropfen Nektar.

Wenn einer Arbeiterin unterwegs nichts passieren und sie überhaupt so lange leben würde, bräuchte sie 15.000 Wochen, bis sie einen Eimer Honig gesammelt hätte. Bei ihren Sammelflügen kann sie dabei bis zu 25 km/h schnell werden.

Drohnen:

Die Drohnen sind die männlichen Bienen, die für die Begattung der Königin sorgen. Die Paarungszeit beginnt im Juni und endet im August. Drohnen haben keinen Stachel und werden im Herbst aus dem Bienenstock vertrieben.

Vier wichtige Ereignisse kennzeichnen das Bienenjahr: Der Hochzeitsflug, das Schwärmen, die Drohnenschlacht und die Überwinterung.

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Was können wir selbst dazu beitragen, dass es den Bienen gut geht?

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In unseren eigenen Gärten sollen wir mehr Blumen ansäen und nicht zu oft mähen. Mähroboter sollte man gar keine verwenden, da sie alles abschneiden, bevor es blüht. Wenn man mähen möchte, kann man immer nur einen Teil abschneiden und den anderen stehen lassen. Außerdem sollte man immer nur am Abend mähen, denn dann sind die Bienen schon wieder in ihren Kästen und man kann sie nicht töten.

Die Wiesen sollen nicht mit Pflastersteinen zugedeckt werden.

Wir dürfen kein Gift auf die Pflanzen sprühen. Wenn wir Schädlinge bekämpfen möchten, dann verwenden wir biologische Mittel, z. B. Brennnessellauge, um Rosen von Läusen zu befreien.

Wir müssen aufpassen, dass wir nicht aus Versehen (und schon gleich gar nicht absichtlich!) auf eine Biene treten oder sie ärgern. Dann nämlich könnte sie stechen. Da der Stachel kleine Häkchen hat, bleibt dieser in unserer Haut stecken und daran würde die Biene sterben.

Wir müssen auf die Bienen aufpassen, weil wir sie zum Bestäuben der Pflanzen dringend brauchen. Wenn es keine Bienen mehr gibt müssten wir diese Arbeit selbst übernehmen!

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Das war unser Unterrichtsgang zum Herrn Sollinger.

Das war bisher das Wichtigste über die Bienen. Wir freuen uns darauf, im April wiederzukommen.

Klasse 3a

 

 

 


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