Wir lernen über die Biber

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Die Biologin Frau Mühl kam am 20.10.2015 zu uns in die Klasse 4b. Sie erklärte uns alles rund um den Biber. Sie berichtete, dass die Biber die zweitgrößten Nagetiere der Welt sind. Nur die südamerikanischen Wasserscheine werden etwas größer. Biber sind richtige Landschaftsarchitekten. Sie bauen Burgen und Dämme, stauen Bäche auf und fällen aber leider auch viele Bäume. Dadurch schaffen sie trotzdem für viele Tiere einen neuen Lebensraum, z.B. für Insekten und Fische. Darüber freut sich wieder der Eisvogel, denn er ernährt sich von den Fischen und wird dadurch immer häufiger gesehen. Der Biber hat sein wichtigstes Werkzeug immer dabei. Die langen, scharfen Schneidezähne dienen als Holzsäge, mit denen der Biber Baumstämme fällen und in kleinere Stücke zerlegen kann. Das Holz nutzt er nicht nur als Baumaterial für seinen Bau, sondern auch als Nahrungsmittel. Außerdem frisst er gerne Äpfel, Birnen und Karotten. Der Pelz des Bibers ist so dick, als würden wir fünf Perücken tragen. Ein wichtiges Merkmal von ihm ist sein schuppiger Schwanz, Kelle genannt. Er dient als Fettdepot und als Steuerruder. Der Biber verbringt fast sein ganzes Leben im Wasser.

Vor mehr als 100 Jahren galt der Biber bei uns in Deutschland für ausgestorben. Natürliche Feinde hat unser Biber eigentlich nicht. Früher wurde er von den Menschen wegen seines Fleisches gejagt, das Fell wurde zu Mützen und Mänteln verarbeitet. Die Jungbiber sind durch die großen Greifvögel, wie Seeadler gefährdet. Auch Uhu, große Raubfische sowie Hecht oder Wels jagen die Jungtiere.

Die Stunde hat uns sehr gut gefallen, weil wir viel Neues über die Biber erfahren haben.

Emily, Elias, Leon, Klasse 4b

Am 20.10.2015 besuchte uns, die Klasse 4a, in den ersten beiden Stunden Frau Mühl. Sie erzählte uns interessante Dinge über den Biber, zum Beispiel, dass der Schwanz Kelle heißt oder dass Biber nachtaktiv sind. Außerdem haben wir gelernt, dass Biber zu den Nagetieren gehören und dass sie ein sehr dickes Fell haben, das sie gegen Kälte schützt. Sein Haus heißt Biberburg und er baut Dämme, um seine Burg zu schützen. Danach durften wir unser Wissen an Stationen überprüfen. Alle haben sich angestrengt. Für jede Station gab es einen Stempel, den wir uns eifrig abholten. Insgesamt waren es sieben Stationen. Jetzt sind wir alle richtige Biberexperten, denn zum Schluss hatten wir einen vollgestempelten Biberpass.

Danke für das tolle Erlebnis, die Klasse 4a

 


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