Wikingerausstellung im Lokschuppen in Rosenheim

Gemeinsam mit der Klasse 4a besuchten wir  am Mittwoch, den 01.Juni 2016 mit unseren Klassenlehrerinnen Frau Höfling und Frau Öttl die Wikingerausstellung in Rosenheim.

Wir haben als Erstes einen Workshop gemacht und ein Segelschiff gebaut.

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Danach gingen wir in die Ausstellung von den Wikingern.

Am Anfang waren drei leuchtende Masken zu sehen und ein brennendes Dorf wurde mit einem Beamer an die Wand projiziert. Im nächsten Raum ging es um die Runen. Das sind die Buchstaben der Wikinger, aber sie haben damit keine langen Aufsätze geschrieben, sondern auf Steintafeln ihren Namen eingraviert.

Anschließend lagen in Vitrinen die Waffen der Wikinger. In einem Schwert, das sehr gut erhalten war, war der Name Ulfbehrt eingraviert. Das war ein berühmter deutscher Schmid, dessen Werke oft gefälscht wurden.

Wir erfuhren, dass die Wikinger früher ihre Toten auf Schiffe gelegt haben und auf das Meer hinaus treiben ließen und sie haben das Boot mit brennenden Pfeilen in Brand gesetzt.

Im Reich der Toten haben wir auch das Skelett einer Frau gesehen, die auf ihrer Brust selbstgemachten Schmuck trug. Um den Hals hatte sie einen Ring, an dem man Kleidung befestigen konnte. Auf der Brust trug sie auch eine Kleeblattfibel mit einem verschlungenen Muster aus Blümchen und Pflanzen. Die Frau soll 60 Jahre alt gewesen sein, was für Wikinger sehr alt ist, denn normalerweise wurden sie nur 25 bis 30 Jahre.

Aus dem Unterkiefer des Narwhals wächst ein sehr sehr langer Zahn heraus, den die Wikinger als das Horn eines Einhorns verkauft haben.

Sie hatten auch Hörner aus denen sie tranken, aber da sie diese nicht abstellen konnten, mussten sie immer austrinken und bekamen deshalb sehr schnell einen Rausch. Sie mussten trinkfest sein, sonst galten sie als Weichei.

Die Frauen waren die Chefinnen im Haushalt, da sie den Schlüssel zu dem wichtigsten Raum im Haus hatten, das war die Speisekammer.

Die Wikinger hatten ein lustiges Verfahren zu bezahlen: Wenn sie etwas gekauft hatten wurde dies nicht nach Wert, sondern nach Gewicht bezahlt. Sie hatten dafür Hacksilber, das sie entsprechend abzwicken konnten.

Uns hat am besten das Originalschiff aus dem Film „Wicky und die starken Männer“ gefallen, das auf dem Vorplatz vom Lokschuppen steht. Die Rosenheimer haben ihm den Namen „Wickerl“ gegeben, weil er eine Mischung aus dem Wort `Wikinger´ und dem Namen des Stadtzwergs `Wiggerl´ ist.

Die Ausstellung war sehr interessant und spannend.

Wir bedanken uns auch bei Frau Knauer, dass sie uns begleitet und bei dem Workshop geholfen hat.

Klasse 4b

 

 

 

 

 

 

 

 


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