Präventionstraining für alle Schulkinder

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An unserer Schule fand am 13.01.2015 und am 21.01.2015 ein Präventionstraining für alle Schulkinder statt. In diesem Kurs wurden uns Verhaltensweisen einstudiert, die wir in Notsituationen z.B. bei Belästigungen, bei körperlichen Übergriffen, anwenden sollten. Die Kursleiterin Frau Kleinschwärzer zeigte uns, wie wir anderen gewaltfrei mitteilen können, wenn wir etwas nicht möchten. Erst trainierte sie mit uns Stopp oder Halt zu sagen, wenn uns jemand zu nahe kommt. Der ausgestreckte Arm mit der aufgestellten Handfläche sichert uns einen Abstand. Jeder hat einen unsichtbaren Kreis um sich, eine Armlänge lang. Diesen Kreis darf niemand betreten, wenn man nicht mag.

Wenn der andere dann nicht aufhört mich zu ärgern, rufe ich laut ein Codewort, zum Beispiel „Feuer“. Das ist besser als „Hilfe“, weil es sein kann, dass bei „Hilfe“ die Menschen wegschauen und uns nicht zur Hilfe kommen.

In einer zweiten Übung sollten wir so laut schreien wie wir nur konnten. Ein Schüler ging in die Kreismitte, fixierte alle Schüler der Reihe nach und sagte: „Ich bin Oskar und schreie so laut ich kann.“ Dieses laute Schreien sollte für den Ernstfall eingeübt werden, damit es später reflexartig in Notsituationen abgerufen werden kann. Ein Tipp von Frau Kleinschwärzer war, dass man das laute Schreien vor dem Spiegel üben sollte, damit man sich auch traut, wirklich laut zu schreien. Beim Üben sollten wir jedoch in ein Kissen schreien, um unsere Familie nicht zu stören.

Frau Kleinschwärzer erklärte uns auch, wie wir selbstbewusst wirken, z.B. durch aufrechte Haltung, Beine schulterbreit auseinander stellen und dem anderen offen ins Gesicht schauen.

Am zweiten Tag unseres Selbstverteidigungskurses lernten wir, wie man jemanden abwehrt, der einen am Handgelenk festhält: Ich schlage mit der freien Hand auf den Arm, der mich festhält und gehe dabei einen Schritt nach vorne. Dann mache ich das Zeichen für Stopp mit meiner Handfläche. Diese Abwehrhaltung übten wir mehrmals hintereinander.

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Zum Schluss erklärte uns Frau Kleinschwärzer noch, dass wir bei einer Befragung durch die Polizei immer die Wahrheit sagen sollen und nie etwas erfinden sollen.

Dieser Unterricht gab uns einen kleinen Einblick in die Möglichkeiten, die es gibt, sich zu wehren bei körperlichen Belästigungen.

Klasse 3b

 

 


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