Mit dem Jäger unterwegs

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Trotz des Nieselregens marschierten wir, die Klassen 3a und 3b mit unseren Lehrkräften Frau Öttl und Frau Höfling in Richtung Waldsee, um uns mit dem Jäger Sepp, seinem Gesellen und seinem Lehrling zu treffen. An den verschiedensten Bäumen blieben wir stehen und der Jäger erkundigte sich nach den Namen der Bäume und wofür ihr Holz verwendet wird. So konnten wir unser Sachwissen über den Ahorn, die Weide, die Buche und über den Holunder anbringen. Wir erfuhren auch, dass der Holundersaft gut gegen Erkältungskrankheiten sei. Dann durchstreiften wir den Auwald. Der Jäger erklärte uns, dass der Auwald in Überschwemmungsgebieten von Bächen oder Flüssen mit hohem Grundwasserstand zu finden ist. Durch die Kraft des Wassers werden vielfältige Lebensbedingungen für viele verschiedene Pflanzen und Tiere geschaffen. Auch an einem Wasserbiotop kamen wir vorbei, einem Lebensraum für Fische und Frösche.

An der Hütte am Waldsee zeigte uns Sepp die Felle von Fuchs, Dachs, Wildschwein, von einem Hasen und einer Gams. Wir erfuhren auch, dass der Gamsbart, am Trachtenhut, von den Haaren, entlang der Wirbelsäule, einer Gams, eines Rothirsches oder eines Dachses gebunden wird. Der Gamsbart ist eigentlich eine Jagdtrophäe.

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Auch verschieden große Geweihe konnten wir bestaunen. Das Geweih des Rehbocks wird jagdlich als Gehörn bezeichnet. Das Geweih wird alljährlich abgeworfen und erneuert. Ein Hirsch kann 19 Jahre alt werden.

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So ein Unterricht im Freien hat uns allen viel Spaß gemacht.

Familie Kapsner spendierte uns zum Schluss noch Wiener und Getränke und wir konnten gestärkt den Rückweg zur Schule antreten.

Vielen Dank Frau Vohleitner für Ihre Begleitung.

Klasse 3a und 3b

 

 

 


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