Ein Besuch in der Politik

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Besuch im Rathaus der Gemeinde Schechen

Wir, die Klassen 4a und 4b, besuchten am Donnerstag, den 5. Juli, das Rathaus der Gemeinde Schechen und unser Bürgermeister, Herr Hans Holzmeier, berichtete uns viele interessante Dinge:

Die erste urkundliche Erwähnung der Gemeinde war 1311. Aus vielen kleinen Gemeinden wie Hochstätt, Marienberg und Westerndorf St. Peter entstand 1978 bei der Gebietsreform die heutige Gemeinde und aus ihren drei unterschiedlichen Wappen wurde das Wappen der Gemeinde gemischt.

 

Hochstätt: die drei Lindenblätter

Marienberg: Eisenhutschnitt

Westerndorf St. Peter: Meilenstein

 

Das ganze Gemeindegebiet ist 10 km lang und 3 km breit und es gibt 36 verschiedene Ortsteile.

Früher war das Gebäude, das heute das Rathaus ist, ein Wirtshaus und eine Zeit lang hat sogar eine adelige Familie darin gewohnt. Es wurde 1987 von unserer Gemeinde gekauft und zu einem Rathaus umgebaut. Dass es früher ein Wirtshaus war, hätten wir nicht gedacht. Es steht unter Denkmalschutz und darf somit nicht ohne Erlaubnis renoviert oder gestrichen werden. Als letztes wurde ein Aufzug für Rollstuhlfahrer angebaut.

Zurzeit hat die Gemeinde 4894 Einwohner (die älteste Bürgerin ist Frau Wimmer mit 101 Jahren) und es gibt 16 Gemeinderäte. Wenn es über 5000 Einwohner werden, bekommen wir 20 Gemeinderäte.

Herr Holzmeier arbeitet schon seit 1977 in der Gemeinde und ist seit 1996 Bürgermeister, also 22 Jahre und dafür, dass er 2020 noch einmal kandidiert, stehen die Chancen 50:50. Sein Opa war auch schon Bürgermeister. Er findet seinen Beruf sehr schön, aber manchmal ist er auch sehr anstrengend.

Die Gemeinde hat ein Gesamtvermögen von ca. 8 Mio. Euro. Um die vielfältigen Aufgaben bewältigen zu können, erhält die Gemeinde Steuern, Gebühren und staatliche Zuschüsse. Die höchste Ausgabe, mit ca. 4 Mio. Euro ist der Bau des Seniorenwohnheims in Schechen. 20000 Euro darf der Bürgermeister alleine ausgeben, ohne sich mit dem Gemeinderat besprechen zu müssen.

Im Rathaus gibt es 60 Beschäftigte. Einige davon durften wir besuchen und ihnen ebenfalls Fragen stellen:

Herr Hanus berichtete, dass die Hundesteuer für einen normalen Hund 50 Euro beträgt, für einen Kampfhund muss man allerdings 300 Euro bezahlen.

In Pfaffenhofen wird der Kindergarten neu gebaut und deshalb muss auch der Bolzplatz verlegt werden.

Zum Abschluss führte uns der Bürgermeister noch durchs Rathaus und brachte uns zum Bauhof, wo uns Herr Heumann alles zeigte. Zu den Aufgaben des Bauhofs gehören Winterdienst, Wasserrohreparaturen, Rasenmähen, Baumbepflanzung und die Pflanzensammelstelle in Au. Alle Wertstoffe können im Wertstoffhof kostenlos abgegeben werden. Nur für Sperrmüll muss man bezahlen.

Auf dem Weg zurück zur Schule machten wir noch eine gemütliche Brotzeit und ließen den Schultag ausklingen. Es war sehr schön.

Klassen 4a und 4b

 

 

 

 

 


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