Ein Besuch beim Jäger im Wald

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Die Klassen 3a und 3b fuhren am Dienstag, den 6. November, mit dem Bus zum Rotter Wald. Dort trafen wir die beiden Jäger, den Sepp und die Johanna Murnauer. Auch ihr Dackel Brutus war dabei. Sie führten uns durch den ganzen Wald und erzählten vieles über die Bäume und die Tiere.

Wir sahen eine Eiche, die fast noch alle Blätter hatte und der Jäger sagte, dass der Baum die Blätter schnell verlieren muss, weil sonst der ganze Schnee auf die Äste fällt und wenn die Blätter noch drauf sind, kann der Schnee nicht abrutschen und die Äste brechen ab.

Dann spazierten wir weiter in den Wald und entdeckten Tannen mit blauen Klammern an der Spitze. Diese werden an den Kardinaltrieb des Baumes geklipst, damit die Rehe nicht die Spitzen abbeißen können. Der Baum würde sonst nämlich sofort absterben und nicht mehr weiter wachsen. Außerdem sahen wir viele kleine Bäume, um die höhere Stangen standen. Sie verhindern, dass der Rehbock sein Geweih an dem Baum reibt und ihn so kaputt macht.

Auf unserem weiteren Spaziergang sahen wir noch viele Fichten und Tannen, Birken und eine Lärche. Sepp zeigte uns auch einen Holunderbusch und Douglasien. In der Schule hatten wir schon gelernt, dass die Lärche der einzige Nadelbaum ist, der seine Nadeln im Winter verliert, aber dass Fichten meist in der Sonne und Tannen eher im Schatten stehen, das war neu für uns.

Bevor wir uns wieder auf den Rückweg machten kamen wir in ein Waldstück, in dem sehr viele Bäume vom Wind umgefallen waren. Man konnte bei ihnen die Wurzeln sehr gut sehen. Der Jäger sagte uns, dass es sehr gefährlich ist, in so ein Waldstück hineinzugehen, da es immer mal passieren kann, dass noch ein Baum umfällt und man sich verletzt.

Als wir ein Stück neben dem Weg durch den Wald liefen sahen wir viel Moos in dem das Wasser gespeichert wird und deshalb wachsen dort auch sehr oft Pilze.

Es freute uns besonders, dass wir den Hund Brutus abwechselnd an der Leine führen durften.

Zum Schluss machten wir Pause und ein anderer Jäger, der Simon, brachte uns Würstchen und Brezen. Außerdem hatte er seinen Jagdhund Elli dabei. Elli ist die kleine Schwester von Brutus. Allerdings hatte sie etwas Angst vor uns, weil sie uns ja noch nicht kannte und wir außerdem so viele Kinder waren. Deshalb saß sie lieber in ihrem Käfig im Auto. Simon hatte auch noch einen ausgestopften Fuchs, einen Steinmarder, einen Raben und einen Falken dabei. Das Fell vom Fuchs durften wir anfassen.

Am Ende gingen wir wieder zum Bus, fuhren zurück in die Schule und hatten noch etwas Unterricht.

Aron, Emiliano, Kadir, Lisanne, Sissi, Tamás

 


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