Besuch bei Herrn Bürgermeister Holzmeier im Schechener Rathaus

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Heute Morgen fuhren wir mit dem Bus ins Rathaus nach Schechen. Herr Bürgermeister Holzmeier empfing uns sehr freundlich und führte uns in den 2. Stock, in den Sitzungssaal, wo die Gemeinderatssitzungen stattfinden. 16 Gemeinderäte beraten hier über die Einnahmen und Ausgaben der Gemeinde. Auch Brautpaare werden hier getraut. Herr Holzmeier erklärte uns alles, was mit der Gemeinde zusammenhängt. Er zeigte uns mit einem Beamer verschiedene Zahlen unserer Gemeinde: Die Einnahmen und Ausgaben und die Einwohnerzahlen der letzten Jahre. Heute leben ungefähr 4800 Einwohner in Schechen. An der Wand des Sitzungssaales hingen die Wappen der Orte, die sich bei der Gebietsreform 1978 zur Gemeinde Schechen zusammengeschlossen haben: Hochstätt, Marienberg, der nördliche Teil der Gemeinde Westerndorf St. Peter und Pfaffenhofen. Man sah, dass das Wappen der Gemeinde von allen anderen Wappen etwas übernommen hat. Wir erfuhren auch, dass der Ortsname „Schechen“ oder „Schachen“ so viel wie „Waldstück“ heißt und auch heute reicht der Wald noch nah an den Ort heran. Anschließend begann unsere Fragerunde an den Herrn Holzmeier: „ Ist es anstrengend Bürgermeister zu sein?“ Worauf er antwortete: „Manchmal schon, manchmal nicht.“ Meine Frage lautete: „Wieso darf man erst mit 18 Jahren wählen?“ Seine Antwort war: „Mit 18 Jahren wird man erst volljährig.“ Nachdem er alle Fragen beantwortet hatte, besichtigten wir die verschiedenen Ämter der Gemeinde, z.B. das Einwohnermeldeamt, das Bauamt und sprachen mit den Mitarbeitern über ihre Aufgaben. Anschließend gingen wir zum Bauhof hinüber. Herr Peter Lechner erklärte uns seine Maschinen, die er jetzt für den Winterdienst benötigt. Besonders beeindruckend war, dass in einem Silo 42 Tonnen Salz gelagert war. Für den ganzen Winter muss das Silo zweimal gefüllt werden, also werden 84 Tonnen Salz benötigt. Die Werkstatt mit den vielen Werkzeugen durften wir auch anschauen. Sie werden alle benötigt, um die Maschinen in Stand zu halten. Voller Informationen machten wir uns dann zu Fuß auf den Heimweg zur Schule. Es war ein sehr schöner und interessanter Ausflug.

Leon, Sebastian, Johanna, Klasse 4b

 

 


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