Ausflug der vierten Klassen ins Salus Auwald Biotop

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Wir, die Klassen 4a und 4b fuhren am 07.06.2018 mit dem Bus ins Salus Auwald Biotop nach Bruckmühl. Entlang der Mangfall erstreckt sich der Auwald mit seinen zahlreichen Pflanzen- und Tierarten. Direkt neben dem Biotop befindet sich das Tierkundemuseum der Gemeinde Bruckmühl. Die Diplomgeografin Stefanie Schmidt führte uns durch das Gelände. Wir lasen, dass der Walnussbaum 1814 gepflanzt und 2010 gefällt wurde. Im Museum sahen wir viele ausgestopfte Tiere, die dort seit 60 Jahren gesammelt wurden. Es waren: Enten, Vögel, Igel, Dachse, Rehe, Eichhörnchen, Füchse, verschieden große Fledermäuse und noch viele mehr. Die Tiere im Museum wurden nicht gejagt oder erschossen, sondern sie waren krank oder bereits gestorben und wurden zu Herrn Peschke gebracht. Herr Peschke war der Leiter des Museums, der sich um alles gekümmert hat. Im Museum entdeckten wir auch eine kleine Vogelspinne. Frau Schmidt erzählte, dass die Spinne aus einem anderen Land in einer Bananenkiste nach Bruckmühl kam. Man rief gleich Herrn Peschke. Er beruhigte alle und erklärte, dass es nur eine Vogelspinne sei und keine Tarantel. Frau Schmidt erklärte uns auch, dass der Kormoran an der Oberseite, vorn an der Spitze des Schnabels eine Rundung hat, damit er besser Fische fangen kann. Ein Eisvogel ist ein Ansitzer. Er stürzt sich nicht auf die Beute wie ein Greifvogel, sondern beobachtet erst seine Beute und schnappt dann zu. Der Eisvogel frisst seinen Fisch mit dem Kopf voran. Würde er den Fisch vom Schwanz her fressen, legten sich Schuppen und Flossen nicht an den Körper an und das Herunterschlucken in der Speiseröhre würde nicht gelingen. Nachdem er die Beute geschluckt hat, stürzt sich der Eisvogel noch einmal ins Wasser, um seine Federn zu putzen. Frau Schmidt erzählte uns auch etwas über die Biber. Ein Biber muss immer Bäume annagen, sonst würden seine Zähne im Jahr 1,20m lang wachsen. Auf dem Weg durch den Wald kamen wir an einem kleinen Teich vorbei. Wir entdeckten einen Grasfrosch und Stichlinge. Außerdem fanden wir heraus, dass Stichlingmännchen ihre Jungen im Maul beschützen, wenn Gefahr droht und dass die Köcherfliegenlarve mit Blättern ihr Haus baut.

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In einem anderen Teich sahen wir Schlammteichmuscheln. Sie können Perlen erzeugen, brauchen aber dafür 30 Jahre. So lange überlebt die Muschel aber nicht im Teich. In einem Fischteich durften wir die Fische füttern. Wir erfuhren, dass die Fische ab 12 Grad Wassertemperatur fast nichts mehr fressen und bei 9 Grad überhaupt nichts mehr fressen. Damit die Fische nicht von den Graureihern aus dem Teich ausgefressen werden, steht am Rande des Teiches ein falscher Graureiher.

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Zum Schluss liefen wir noch über einen Barfußpfad und über eine Wackelbrücke. Es hat allen viel Spaß gemacht und mit neuem Tierwissen fuhren wir zurück zur Schule.

Klasse 4a und 4b

 


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